Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Dr. Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

DokumenttypZitat | Datum12. September 2018 | Person Dr. Katarina Barley„Mit der "Eine-für-alle-Klage" haben wir ein verlässliches, unbürokratisches und kostengünstiges Rechtsinstrument geschaffen, das jedem helfen kann – egal über welche Mittel er oder sie verfügt. Das ist gutes Recht."

Katarina Barley zur heute angekündigten Musterfeststellungsklage im Dieselskandal

„Ich freue mich, dass vzbv und ADAC die erste "Eine-für-alle-Klage" nach Beschluss des Gesetzes durch den Deutschen Bundestag erheben.

Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht die Dummen sein, wenn sich Unternehmen nicht rechtstreu verhalten. Mit der Einführung der "Eine-für-alle-Klage" stärken wir deshalb die Rechte der Verbraucher. Jetzt ist es an den qualifizierten Verbänden, die Interessen der Verbraucher aufzugreifen und zu vertreten.

Losgelöst vom prominenten VW-Dieselskandal ermutige ich alle Verbraucherinnen und Verbraucher, ihre Rechte zu nutzen. Das gilt gerade dann, wenn es um den alltäglichen, vielleicht auch geringen Schadensfall geht. Wer bisher davor zurückgeschreckt ist, selbst zu klagen, kann künftig mit geringem Aufwand die "Eine-für-alle-Klage" nutzen.

Die Verbraucherverbände werden den Verbrauchern hier tatkräftig zur Seite stehen. Davon bin ich überzeugt.

Mit der "Eine-für-alle-Klage" haben wir ein verlässliches, unbürokratisches und kostengünstiges Rechtsinstrument geschaffen, das jedem helfen kann – egal über welche Mittel er oder sie verfügt. Das ist gutes Recht."