Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

DokumenttypPressemitteilung | Datum6. Juli 2018Neue Bundesrichterinnen und Bundesrichter gewählt

Der Richterwahlausschuss hat in seiner heutigen Sitzung für den Bundesgerichtshof, das Bundesverwaltungsgericht, den Bundesfinanzhof, das Bundesarbeitsgericht und das Bundessozialgericht insgesamt 23 neue Bundesrichterinnen und Bundesrichter gewählt:

Für den Bundesgerichtshof sind fünf Richter, für das Bundesverwaltungsgericht drei Richterinnen, für den Bundesfinanzhof eine Richterin und zwei Richter, für das Bundesarbeitsgericht zwei Richterinnen und zwei Richter und für das Bundessozialgericht fünf Richterinnen und drei Richter gewählt worden.

Die neuen Bundesrichterinnen und -richter sind:

Bundesgerichtshof:

Cornelius Böhm

Dr. Martin Kessen

Dr. Dirk von Selle

Dr. Jan Tolkmitt

Marc Wenske

 

Bundesverwaltungsgericht:

Daniela Hampel

Rosanna Sieveking

Elisabeth Steiner

 

Bundesfinanzhof:

Dr. Bert Füssenich

Dr. Antje Weihs

Rüdiger Wick

 

Bundesarbeitsgericht:

Dr. Eva Günther-Gräff

Saskia Klug

Sascha Pessinger

Dr. Fabian Pulz

 

Bundessozialgericht:

Dr. Christian Burkiczak

Dr. Miriam Hannes

Dr. Björn Harich

Dr. Petra Knorr

Dr. Andrea Loose

Dr. Steffen Luik

Judit Neumann

Dr. Christiane Padé

 

Wahlvorschläge konnten von den Mitgliedern des Bundesrichterwahlausschusses und dem oder der Vorsitzende/n des Bundesrichterwahlausschusses gemacht werden. Den Vorsitz im Bundesrichterwahlausschuss führt die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Katarina Barley, soweit Richterinnen und Richter für den Bundesgerichtshof, das Bundesverwaltungsgericht und den Bundesfinanzhof gewählt werden. Für die Wahl der Richterinnen und Richter für das Bundessozialgericht und für das Bundesarbeitsgericht führt der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, den Vorsitz.

Der Bundesrichterwahlausschuss entscheidet in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Er setzt sich aus den 16 jeweils zuständigen Landesministerinnen und Landesministern sowie 16 vom Bundestag gewählten Mitgliedern zusammen.