Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Thema Gesellschaft „Auch im Internet gilt das deutsche Recht“

Staatssekretär Gerd Billen hat am 16. November deutsche und polnische Berufsschüler zu einem Gespräch im BMJV getroffen und über den Umgang mit Hasskommentaren im Internet diskutiert.

Staatssekretär Gerd Billen trifft rdeutsche und polnische Berufsschüler zu einem Gespräch im BMJV Mit den Erfahrungen nach ihrer Arbeit in Auschwitz kamen die Jugendlichen nach Berlin ins BMJV und diskutierten mit Staatssekretär Gerd Billen über ein Thema, das ihnen am Herzen lag - Warum gibt es soviel Hass im Internet? Foto: Michael Gottschalk /photothek

Eine Gruppe von Auszubildende von Volkswagen aus Zwickau, Chemnitz und Wolfsburg sowie junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen in Polen haben im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von Volkswagen und des Internationalen Auschwitz Komitees (IAK) zwei Wochen in der Gedenkstätte im Konzentrationslager Auschwitz gearbeitet. Gemeinsam haben sie dazu beigetragen, die Gedenkstätte Auschwitz zu erhalten. Die Jugendlichen setzten sich u. a. bei der Begegnung mit Zeitzeugen und Besuchern der Gedenkstätte auch mit der Einstellung der heutigen Gesellschaft gegenüber Flüchtlingen und dem zunehmenden Hass im Internet auseinander.

Im Gespräch mit Staatssekretär Gerd Billen haben die Auszubildenden ihre Ideen und Vorschläge vorgestellt und über die Ursachen für Fremdenhass und die zunehmende Verrohung der Debatte diskutiert.

„Da einem im Internet niemand physisch gegenüber steht, glauben viele Nutzer sozialer Netzwerke, dass es im Internet keine Regeln gibt und dort keine Gesetze gelten. Aber auch im Internet darf man niemanden beleidigen oder andere Straftaten begehen. Das deutsche Recht gilt auch in der Online-Welt.“
Staatssekretär Gerd Billen

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