Thema Veranstaltungen 6. Rosenburg-Symposium

Bundesjustizminister Heiko Maas hat am 29. Juni an dem 6. Rosenburg-Symposium „Die Rosenburg – Folgerungen für das Ethos der Juristen“ in der Bucerius Law School in Hamburg teilgenommen.

6. Rosenburg-Symposium Seit Januar 2012 untersucht eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission (UWK) den Umgang des Ministeriums mit der NS-Vergangenheit von 1949 bis zum Beginn der 1970er Jahre. Foto: photothek/Thomas Trutschel

Das Symposium setzt eine Reihe von Public History-Veranstaltungen fort, die sich mit Fragestellungen aus dem Rosenburg-Projekt zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des Bundesministeriums der Justiz befassen. Seit Januar 2012 untersucht eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission (UWK) den Umgang des Ministeriums mit der NS-Vergangenheit von 1949 bis zum Beginn der 1970er Jahre. Die Forschungsergebnisse werden im Herbst 2016 veröffentlicht.

Bei dem 6. Rosenburg-Symposium stellte zunächst einer der Leiter der UWK, Professor Dr. Manfred Görtemaker, vorläufige Ergebnisse der Kommissionsarbeit vor. Der Gastredner Sir Thomas Legg, ehemaliger Permanent Secretary of the Lord Chancellor's Department und Clerk of the Crown in Chancery United Kingdom, ging in seinem Vortrag auf die Konsequenzen des Rosenburg-Projekts für das Rechtssystem Englands ein.

„Wir brauchen Juristinnen und Juristen die wissen, dass Gewaltenteilung und Rechtsschutz, Grund- und Minderheitenrechte keine Schwäche eines Staates sind. Ganz im Gegenteil, sie machen die Stärke und Größe eines Staates aus. Dies zu erkennen, dabei hilft uns der Blick zurück, und deshalb ist die Vergangenheit so wichtig für das Ethos von heute.“

Im Anschluss diskutierte ein hochrangig besetztes Podium über Folgerungen für das Ethos der Juristinnen und Juristen. Dabei wurden unter anderem die Entwicklung ethischer Maßstäbe, persönliche Erfahrungen der Podiumsteilnehmer und Folgerungen für die juristische Ausbildung in den Blick genommen.

An der Podiumsdiskussion nahmen teil:

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Informationen zur Arbeit der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

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