Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz

DokumenttypZitat | Datum5. Februar 2018 | Person Heiko Maas„Die erzielten Vereinbarungen im Bereich ‚Wohnen und Miete‘ sind ein wirklicher Durchbruch für faires Wohnen und werden entscheidend dazu beitragen, dass Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben.“

Heiko Maas gegenüber dpa zu Mietrecht

„Die erzielten Vereinbarungen im Bereich ‚Wohnen und Miete‘ sind ein wirklicher Durchbruch für faires Wohnen und werden entscheidend dazu beitragen, dass Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben. So schaffen wir für die unteren und mittleren Einkommensgruppen neue Perspektiven auf dem Wohnungsmarkt und bremsen ein ungehemmtes Drehen der Mietpreisspirale. Das ist sozial gerecht und volkswirtschaftlich vernünftig.

Wohnungen sind keine reine Ware, sie sind das Zuhause von Menschen. Da geht es am Ende um mehr als reine Profitmaximierung.

Wir verschärfen daher die Mietpreisbremse, so wie wir es immer wieder gefordert haben. So müssen Vermieter künftig offenlegen, was der Vormieter gezahlt hat. Das schafft die notwendige Transparenz. Weil es steigende Mieten nicht nur nach einem Mieterwechsel gibt, schützen wir Mieterinnen und Mieter künftig vor überzogenen Mieterhöhungen nach Hausmodernisierungen indem wir die Umlage auf die Miete von 11 auf 8 Prozent drücken und eine Kappungsgrenze einführen. Nicht zuletzt werden in den sozialen Wohnungsbau 2 Milliarden Euro eingebracht.

Nach einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen - für die ich werbe - kommt es dann entscheidend darauf an, die vereinbarten Maßnahmen schnell in Regierungshandeln umzusetzen. Wir schaffen so insgesamt mehr Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt und sorgen dafür, dass Wohnen auch für Normalverdiener bezahlbar bleibt.“