Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Thema Gesellschaft Friedenslichtübergabe vom Ring Deutscher Pfadfinderverbände

Das Friedenslicht ist ein Symbol für die Hoffnung auf Frieden, welche die Menschen christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens verbindet. Pfadfinderverbände verteilen seit 24 Jahren das Friedenslicht in unterschiedlichen Orten in ganz Deutschland. Am 20. Dezember machte es Station im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und wurde an Staatssekretärin Christiane Wirtz übergeben.

Staatssekretärin Christiane Wirtz nimmt das Friedenslicht 2017 von einer Pfadfinderin entgegen. Friedenslicht aus Betlehem 2017 Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Foto: BMJV / Habig

Die Friedenslichtaktion 2017 steht in Deutschland unter dem Motto: „Auf dem Weg zum Frieden“ und setzt ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht.

Staatssekretärin Christiane Wirtz bedankte sich bei den Pfadfindern und betonte:

„Es gibt gerade in diesem Jahr gute Gründe für den Frieden zu werben. Der Weg zum Frieden ist nicht nur ein Weg zum Frieden zwischen den Völkern, sondern auch ein Weg zum Frieden zwischen den Religionen."

Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Dieses Jahr tragen 18 Nationen das Friedenslicht in ihre Heimat. Auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland überwindet das Friedenslicht aus Betlehem viele Mauern und Grenzen. So verbindet es Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

Das Licht aus Bethlehem wird in zentralen Aussendungsfeiern an Gemeinden, Pfadfinder und Kirchengemeinden ab dem 3. Advent an über 500 Orten in ganz Deutschland weitergereicht, so dass dieses Weihnachtssymbol dort am Heiligabend leuchtet. Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland tragen das Licht in die Familien, in Kirchengemeinden, Schulen und Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen.

Mit der Weitergabe der kleinen Flamme wird ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet und die Menschen sollen daran erinnert werden, sich für Frieden einzusetzen. Das Licht leuchtet außer im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz auch in anderen Bundesministerien in der Hauptstadt.

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