Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Thema Verbraucherschutz Verbraucherzentrale unterwegs im Quartier

Aufdringliche Werbegespräche, das Kleingedruckte in Verträgen und AGB, Vertragsabschlüsse oder -kündigungen – täglich sind Verbraucherinnen und Verbraucher mit Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Das Projekt „Verbraucherinformation geht in die Quartiere“ hilft hier mit gezielten und leicht verständlichen Antworten.

PSt Kelber zu Besuch in der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Parlamentarischer Staatssekretär Ulrich Kelber präsentiert gemeinsam mit dem Vorstand der VZ NRW Wolfgang Schuldzinski und zwei Mitarbeiterinnen das Projekt "Verbraucherinformation geht ins Quartier". Foto: Verbraucherzentrale NRW

Wo lauern bei günstigen Angeboten mögliche Kostenfallen? Wie kündige ich einen unliebsamen Vertrag? Wie sage ich „Nein“ bei aufdringlichen Werbegesprächen an der Haustür? Die Verbraucherzentralen NRW und Sachsen-Anhalt informieren künftig darüber direkt vor Ort. Sie übersetzen komplizierte und komplexe Sachverhalte in leicht verständliche Antworten und zeigen mögliche Problemlösungen. Am 4. März stellte Staatssekretär Ulrich Kelber das Projekt gemeinsam mit der Verbraucherzentrale in Bonn vor.

Mit diesem Projekt gehen die Verbraucherzentralen gezielt auf schutzbedürftige Menschen zu, die sonst nicht den Weg in die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen finden. Mit im Gepäck haben die Mitarbeiter des Projekts rechtliche Informationen und leicht verständliche Antworten auf die vielen Fragen des Verbraucheralltags. Sie treffen die Menschen dort, wo sie sich auch im Alltag aufhalten – Begegnungsstätten, Jugend- und Senioreneinrichtungen, Schulen, Vereine und kirchliche Gemeindezentren – und vermitteln Bildung und Information. So wollen sie die Selbsthilfekompetenz der Menschen stärken und sie vor unseriösen Geschäftspraktiken besser schützen.

„Der Gang in die Quartiere hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, die aus welchen Gründen auch immer den Weg in eine Beratungsstelle der Verbraucherzentralen bislang nicht finden. Das niederschwellige Angebot ebnet einen leichten Zugang zu dringend benötigter Verbraucherinformation und weiterführender Hilfe.“

Das Projekt „Verbraucherinformation geht in die Quartiere“ wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz finanziell gefördert und bis Ende 2017 von der Verbraucherzentrale NRW in Bonn sowie der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt in Halle durchgeführt.

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