Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

watch your web_Days 2015: Jugendkonferenz zu Verbraucherschutz und Netzpolitik in der digitalen Welt

Bei den watch your web_Days haben 80 junge Menschen die Möglichkeit, ihre Forderungen und Wünsche zu Netzpolitik, Daten- und Verbraucherschutz in Workshops zu erarbeiten und mit Verantwortlichen aus der Politik sowie Expertinnen und Experten zu diskutieren.

watch your web_Days 2015: Jugendkonferenz zu Verbraucherschutz und Netzpolitik in der digitalen Welt watch your web_Days 2015: Jugendkonferenz zu Verbraucherschutz und Netzpolitik in der digitalen Welt Themen, die im Rahmen der Konferenz diskutiert werden sollen, sind z.B. die Auswirkungen fortschreitender Digitalisierung, die Bedeutung von Anonymität im Netz, Urheberrecht im Web 2.0, die Kontrolle über die eigene digitale Identität, die Erhöhung von Medienkompetenz sowie Datenschutz speziell für junge Menschen.

Die Konferenz bringt am 31. Oktober und 1. November 2015 Jugendliche mit Verantwortlichen aus der Politik und Fachleuten in Berlin zusammen, um die Möglichkeiten von jugendgerechtem Verbraucherschutz zu thematisieren. In Form einer Agenda werden die Forderungen zum Abschluss an Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) überreicht.

Längst ist die digitale Welt ein Kernthema der Politik geworden, jedoch ist es für Jugendliche häufig schwer, ihre Interessen zu artikulieren. „Junge Menschen sind täglich im Netz unterwegs. Es gilt nicht nur deren Medienkompetenz zu stärken, sondern auch ihre Verbraucherrechte in der digitalen Welt“, betont Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz. „Die watch your web_Days geben Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Stimme hörbar zu machen und ihre Anliegen mit Verantwortlichen aus der Politik und Fachkreisen zu diskutieren“. Das Bundesverbraucherschutzministerium fördert seit 2009 das Jugendinformationsportal „watch your web“, welches die Konferenz ins Leben gerufen hat. „Mit den watch your web_Days möchten wir Jugendlichen eine Plattform bieten, wo sie Wünsche, Erfahrungen und Ideen aus ihrem Alltag im Netz einbringen, zentrale Fragen der verbraucherschutzorientierten Netzpolitik diskutieren und an politische Entscheidungsträger herantragen können,“ erklärt Projektreferentin Kira Schmahl von IJAB, der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Themen, die im Rahmen der Konferenz diskutiert werden sollen, sind z.B. die Auswirkungen fortschreitender Digitalisierung, die Bedeutung von Anonymität im Netz, Urheberrecht im Web 2.0, die Kontrolle über die eigene digitale Identität, die Erhöhung von Medienkompetenz sowie Datenschutz speziell für junge Menschen.

Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren können sich ab sofort zur Teilnahme an der kostenfreien Konferenz anmelden. Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Infos gibt es auf www.watchyourwebdays.de.

Über watch your web:
Watch your web bietet verbraucherschutzorientierte Jugendinformation und Jugendmedienbildung. Das Projekt stellt Informationsangebote zur Sicherheit in sozialen Netzwerken, Abzocke im Internet, Handysicherheit sowie Datenschutz, Verbraucher- und Urheberrechte im Internet bereit. Watch your web wird gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV). Träger des Projekts ist IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. ist in der internationalen Jugendarbeit, jugendpolitischen Zusammenarbeit und Jugendinformation tätig. IJAB informiert und berät Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Politik und Verwaltung und bietet Qualifizierung, Fachkräfteaustausch, Arbeitshilfen und Fachpublikationen an. Junge Menschen berät IJAB zu Auslandsaufenthalten und bietet Projekte zu jugendrelevanten Themen wie Datensicherheit und E-Partizipation an. IJAB führt internationale Projekte zu jugendpolitischen Fragen durch, unterstützt den Wissensaustausch in der Kinder- und Jugendhilfe und vernetzt hierfür Akteure im In- und Ausland. IJAB ist überwiegend für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tätig sowie für die Europäische Kommission, seine Mitglieder und anderer Akteure im Bereich Jugend.

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