Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Menschen, die nebeneinander stehen und elektronische Geräte nutzen.

Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wird auch angesichts der hohen Zahl von Asylsuchenden weiter ansteigen.

Für das Gelingen von Integration kann auch der Verbraucherschutz seinen Beitrag leisten. Wenn Migranten richtig bei uns ankommen sollen, dann müssen sie unsere Sprache lernen, unsere Werte verstehen oder – ganz banal – eine Wohnung und einen Job finden. Dazu gehört auch der Konsum. Die Verbraucherkompetenzen von Migranten und Flüchtlingen im Alltagsleben entscheiden mit darüber, ob Menschen am Wirtschaftsleben teilhaben können. Um Verbraucherinnen und Verbraucher mit Zuwanderungsgeschichte mit verbraucherrelevanten Alltagsfragen vertraut zu machen, bedarf es einer zielgruppengerechten Verbraucheraufklärung.

Nach den Erfahrungen der Verbraucherzentralen werden zum Teil im Geschäftsleben mangelnde Kenntnisse des deutschen Rechtssystems und der Sprache ausgenutzt. Migrantinnen und Migranten laufen Gefahr, Opfer von Betrug zu werden und Kostenfallen nicht zu erkennen.

Das BMJV unterstützt verschiedene Projekte zur Verbraucheraufklärung von Migranten, die auf den folgenden Seiten dargestellt werden. Mit Verbänden aus allen relevanten Bereichen hat das BMJV einen Runden Tisch eingerichtet, der durch den Austausch über best practice-Ansätze helfen soll, den Verbraucheralltag für Flüchtlinge zu erleichtern.

Geförderte Projekte

Verbraucherinformationen für Flüchtlinge

Im Rahmen des Projektes „Verbraucherinformationen für Flüchtlinge“ werden zielgruppen-adäquate mehrsprachige Verbraucherinformationen zu Alltags- und Rechtsfragen, insbesondere im Zusammenhang mit Verträgen, erstellt. In Videos werden Verbraucherprobleme aufgegriffen und leicht verständlich erklärt, um die neuen Verbraucher aufzuklären und vor unseriösen Anbietern zu schützen.

Es lassen sich Untertitel in Deutsch, Englisch und Arabisch einblenden.

Die vom Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. erstellten Verbrauchervideos für Geflüchtete wurden am 02.11.2017 mit einem Special Award im Bereich Film und Video bei den Econ Awards geehrt. Laut Jurybegründung gelingt der Verbraucherzentrale so ein praktischer und wichtiger Beitrag zur Integration. Die zwei authentischen Moderatoren der Videos vermitteln die benötigten Informationen in kurzweilig und lebensnah erzählten Beiträgen. Eine überaus nützliche Hilfe, um sich im alltäglichen Leben in Deutschland zurechtzufinden!

Weitere Informationen

Verbraucher*innenPlus – Interkulturelles Netzwerk für Verbraucher*innenbildung

In Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Niedersachsen e.V. (TGN) und unter Trägerschaft des Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB) werden Personen, die in Beratungseinrichtungen von und für Migrant*innen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung tätig sind, geschult. Das Modellprojekt richtet sich dabei insbesondere an Personen mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung, die in entsprechenden Beratungseinrichtungen tätig sind. Parallel zu den Schulungen entsteht ein Netzwerk, welches den Fachaustausch zwischen den Geschulten gewährleistet.
Weitere Infos:
Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg

Studie der Alice Salomon Hochschule Berlin „Analyse von Informationsdefiziten und Lücken im Verbraucherschutz für Flüchtlinge und MigrantenInnen“

Im Zeitraum vom 3. bis 21. Mai 2016 wurden Befragungen in drei Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen) durchgeführt. Insgesamt wurden 144 Flüchtlinge in 13 Einrichtungen auf der Basis eines Fragebogens in mehreren Sprachen befragt. Zusätzlich nahmen 298 Sozialarbeiter/-innen an einer Online-Befragung teil.

Erkenntnisse

Insbesondere die Themenbereiche Gesundheit, Bildung, Wohnung, Asyl- und Ausländerrecht sowie Arbeit werden von Flüchtlingen an die Sozialarbeiter/-innen herangetragen.
Die Flüchtlinge selbst sehen bei den Bereichen Wohnung, Asyl- bzw. Ausländerrecht, Arbeit und Internet die meisten Verbraucherschutzprobleme.
Obwohl nicht Gegenstand der Befragung zeigte sich, dass im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr ein hoher Informationsbedarf besteht. Als Handlungsempfehlung schlägt die Studie die Sensibilisierung der Flüchtlinge für den Verbraucherschutz durch verschiedene präventive Maßnahmen vor. So soll beispielsweise der Informationsbedarf themenorientiert und zielgruppenorientiert aufbereitet werden.

Die neuen Verbraucher – Verbraucherinformationen für digital affine Flüchtlinge sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Das Projekt „Die neuen Verbraucher“ nimmt die Bedürfnisse von Geflüchteten als Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit digital affinen Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive werden Erkenntnisse dazu gesammelt, wie digitale Informations- und Hilfsangebote anwendungsfreundlicher und nützlicher gestaltet werden können. Durch unterschiedliche Maßnahmen soll dieses Projekt am Ende einen Praxisleitfaden liefern, der sämtliche Erkenntnisse zusammenfasst und Praxistipps formuliert, wie ein guter und sinnvoller digitaler Verbraucherschutz für Geflüchtete aussehen kann.
Das Projekt „Die neuen Verbraucher“ läuft bis einschließlich Juni 2018 und wird im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz von iRights e.V. durchgeführt.
Ein ebenso partizipatorischer Ansatz wird mit einer Gruppe von zehn digital affinen Geflüchteten verfolgt, die als Alltagsbotschafterinnen und Alltagsbotschafter das Projekt kontinuierlich und aktiv begleiten. Sie tragen in erster Linie die im Projekt erarbeiteten Erkenntnisse in die eigenen Communities zurück und wirken so als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Weitere Infos:
iRights Partnerprojekt: Die neuen Verbraucher

Kontakt: neueverbraucher@irights.info

Tagung BMJV am 10. Mai 2016 „Vielfältige Gesellschaft - interkultureller Verbraucherschutz ?“

Experten aus unterschiedlichen Bereichen des Verbraucherschutzes und der Verbraucherberatung haben am 10. Mai 2016 gemeinsam darüber beraten, wie interkultureller Verbraucherschutz aussehen kann. Veranstaltet wurde die Tagung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung sowie dem Berliner Senator für Justiz und Verbraucherschutz. Während der Tagung wurden folgende Fragen diskutiert:
Was bedeutet der zunehmende Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund für die Arbeit der Verbraucherorganisationen? Wie müssen wir als Verbraucherschützer auf Menschen zugehen, damit die Information und Aufklärung, die wir uns wünschen, auch tatsächlich ankommt? Und was erwarten die Verbraucherinnen und Verbraucher von uns? Welche Anforderungen stellt die Ein-wanderungsgesellschaft an den Verbraucherschutz und wie können Verbraucherschutz und Verbraucherpolitik diesen Anforderungen gerecht werden? Braucht eine vielfältige Gesellschaft einen interkulturellen Verbraucherschutz und wie sieht dieser aus?

Einige der Ergebnisse finden Sie im Folgenden:

Weitere Informationen zu unterschiedlichen Themenbereichen

Ankommen in Deutschland

Erste Orientierungshilfe

Wenn Flüchtlinge und Migranten erstmals nach Deutschland kommen, ist für Sie zunächst vieles anders als in ihrer Heimat. Eine erste Orientierungshilfe und Tipps für das Leben in Deutschland bieten die folgenden mehrsprachigen Angebote:
RefugeeGuide
handbook germany

Lokale Beratungsstellen

Die Verbraucherzentralen bieten in 16 Bundesländern Beratung und Information zu Fragen des Verbraucherschutzes an. Auch Flüchtlinge und Migranten können sich bei Verbraucherfragen jederzeit an diese Beratungsstellen wenden.

App-Angebot „Ankommen“

Die Smartphone-App „Ankommen“ hilft Flüchtlingen und Migranten Deutschland kennen und verstehen zu lernen. Neben wichtigen Alltagsfragen werden hier auch Fragen zum Asylverfahren beantwortet und ein Deutsch Grundkurs angeboten. Das kostenlose Angebot ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. Innerhalb der App kann zwischen verschiedenen Sprachen ausgewählt werden.

Unterstützungsangebote finden

Über das Portal Clarat können Flüchtlinge per Suchbegriff das passende Beratungsangebot in ihrer Nähe finden. Mit Hilfe der Standorteingabe kann die Auswahl der Beratungsangebote eingegrenzt werden. Es wird Hilfe zu verschiedenen Themen angeboten, wie beispielsweise Asyl & Recht, Gesundheit oder Lernen & Arbeiten.

Informationen für ehrenamtliche Helfer

Worauf müssen ehrenamtliche Helfer achten, etwa in Bezug auf die eigene Versicherung? Wer haftet für Schäden, die bei der ehrenamtlichen Arbeit entstehen? Wird dafür eine spezielle Haftpflichtversicherung benötig? Antworten auf diese Fragen finden sich auf folgenden Seiten:

fluechtlingshelfer.info - Informationen für Flüchtlingshelfer*Innen

Verbraucherzentralen - Versicherungsschutz in der Flüchtlingshilfe

Wohnen & Energie

Wohnen

Worauf sollte bei der Suche nach einer Wohnung geachtet werden? Was muss nach einem Umzug erledigt werden und was gilt es beim Abschluss des Mietvertrages zu beachten? Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gibt auf seiner Website Antworten auf alle Fragen rund um das Thema „Wohnen“.

Energieberatung

Mehrsprachige Informationsangebote zum Thema Energie sparen: Wie kann im Haushalt Strom gespart werden? Wie sorgt man für ein gesundes Raumklima? Links zu den Angeboten:
Energieberatung der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Mit Energie haushalten (PDF, 2,2MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Telekommunikation / Internet

Handytarife

Für Geflüchtete ist der Kontakt zu Familie und Freunden in die Heimat sehr wichtig. Den Kontakt zu halten ist in Zeiten von Smartphones und Internet sehr leicht. Doch welcher Handytarif ist fair und ermöglicht kostengünstige Telefonate in die Heimat? Anbieter für Telefon- und Internetanschlüsse gibt es in Deutschland viele. Unter folgenden Links finden Sie Informationen, worauf bei der Auswahl eines Tarifes geachtet werden sollte:
Infoblatt „Telefonie für Flüchtlinge“ von der Verbraucherzentrale Niedersachsen
Stiftung Warentest - Handytarife für Flüchtlinge
Verbraucherzentrale Berlin: Worauf Flüchtlinge bei Verträgen und Tarifen achten sollten
Verbraucherzentralen: Telefon und Internet - So vergleichen Sie verschiedene Angebote

Hilfe im Forum Digitales

Das Forum Digitales der Verbraucherzentrale Berlin hilft bei Fragen zu den Themen Handyvertrag, Tarife und Datenschutz. Neben Deutsch werden Antworten auch auf Türkisch und Russisch angeboten.

Bankkonto eröffnen / sonstige Finanzdienstleistungen

Bankkonto eröffnen

Für das Leben in Deutschland ist der Besitz eines Bankkontos unabdingbar. In Deutschland hat jeder Verbraucher, also auch Asylsuchende und geduldete Personen, einen rechtlichen Anspruch auf die Eröffnung eines sogenannten Basiskontos. Mehrsprachige Informationen zur Kontoeröffnung sind hier abrufbar:

Was ist ein Basiskonto?
Checkliste Basiskonto
Sparkassen Girokonto: Informationen für Flüchtlinge und Helfer

Geldtransfer

"Geldtransfer Dienste können sehr teuer werden", warnen die Verbraucherzentralen. Vergleichen Sie vor der Geldüberweisung daher unbedingt die verschiedenen Anbieter, z. B. auf der Website www.geldtransfair.de.

Versicherungen

Migranten und Flüchtlinge in Deutschland haben den gleichen Versicherungsbedarf, wie jeder andere Bürger in Deutschland auch. Neben den gesetzlichen Versicherungen gibt es viele private Versicherungen, welche Geld kosten. Doch, braucht ein Flüchtling oder ein Migrant eine Privatversicherung und wenn ja, welche? Die Flyer der Verbraucherzentralen geben Ihnen hierzu Auskunft:
Mehrsprachige Infoblätter zu Haftpflichtversicherungen
Mehrsprachige Flyer mit Informationen u.a. zum Thema Versicherungen

Allgemeine rechtliche Fragen

Abmahnung

Was ist eine Abmahnung und wie verhält man sich im Falle einer Abmahnung? Informationen auf Deutsch und Arabisch bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen an:
Grundregeln bei Abmahnungen

Checklisten und Musterbriefe

Die Verbraucherzentralen haben eine Sammlung an Checklisten und Musterbriefen zusammen gestellt, die dabei helfen sollen, sich im Verbraucheralltag in Deutschland zurechtzufinden.
Mehrsprachige Checklisten
Musterbriefe

Einschreiben

Ein Einschreiben dient bei wichtigen Anliegen einem verfolgbaren und allem voran nachweisbaren postalischen Schriftverkehr. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen klärt über die verschiedenen Arten von Einschreiben auf:
Einschreiben - Informationen für Geflüchtete

Anerkennung von Abschlüssen

Damit Geflüchtete ihren Beruf auch in Deutschland ausüben können, muss ihr ausländischer Abschluss hier anerkannt werden. Über das Informationsportal der Bundesregierung erfahren Sie, wie und wo Sie ausländische Berufsqualifikationen anerkennen lassen können:
Anerkennung in Deutschland

Deutsches Urheberrecht

Die Verbraucherzentralen erklären die wichtigsten Regeln bezüglich des deutschen Urheberrechts:
Was Flüchtlinge zum deutschen Urheberrecht wissen sollten

Hilfe bei Inkassoforderungen

Inkasso bedeutet das Einfordern von Rechnungen für Dritte gegen Entgelt, doch nicht immer sind diese Forderungen gerechtfertigt. Die Verbraucherzentrale Niedersachen gibt Ratschläge, wie man bei Inkassoforderungen reagieren muss:
Hilfe bei Inkassoforderungen gegenüber Flüchtlingen

Deutsche Rechtsordnung

Einen kurzen leicht verständlichen Einblick in das deutsche Rechtsystem bieten die In-formationen des Bayrischen Staatsministeriums der Justiz. Neben mehrsprachigen Er-klärvideos und Handouts, werden die Informationen auf der Website auch in englischer und arabischer Sprache angeboten:
Informationen für Flüchtlinge und Asylbewerber zum deutschen Recht

Verträge abschließen

Wie in Deutschland Verträge geschlossen werden, wird in einem Flyer der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt. So wie viele andere Fragestellungen. Die Flyer können in verschiedenen Sprachen hier runtergeladen werden:
Flyer

Einkaufen / Lebensmittel

Lebensmittel wertschätzen

In Deutschland werden viele Lebensmittel weggeworfen. Um diese Verschwendung zu vermeiden gibt es einfache Tipps, um seine Einkäufe gut zu planen. Verbrauchertipps zum Thema Lebensmittel finden Sie unter anderem hier:
Verbrauchertipps des Rheinland-Pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
Lebensmittel einfach erklärt (PDF, 1,2MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Gewährleistung, Reklamation, Widerruf

Als Verbraucher müssen Sie nicht alles hinnehmen. Mangelhafte Ware können Sie reklamieren und Verträge können widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie hier:
Einkaufsratgeber für Flüchtlinge
Mehrsprachige Checklisten zu Reklamation und Widerruf
Gewährleistung

Medien

Medienangebote für Flüchtlinge

Deutsche Medien bieten einige mehrsprachige Angebote, speziell für Flüchtlinge. Hier eine kleine Auswahl:
Radio & TV Angebot der ARD in Englisch
Radio & TV Angebot der ARD in Arabisch
Erste Schritte in Deutschland – mehrsprachiges Angebot der Deutschen Welle

Rundfunkbeitrag

Jeder volljährige Wohnungsinhaber ist gesetzlich verpflichtet den Rundfunkbeitrag zu bezahlen. Ob dies auch für Migranten und Flüchtlinge gilt, erfahren Sie hier:
Informationen der Verbraucherzentralen zum Rundfunkbeitrag
Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht – Voraussetzungen

Gesundheitsversorgung & Versicherung

Gesundheitsversorgung

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert auf seiner Website unter der Rubrik Gesundheit und Vorsorge, an wen man sich bei Unfällen oder akuten Krankheitsfällen oder auch nur zur Vorsorge und medizinischen Beratung wenden kann.

Krankenversicherung

Auch Migranten und Flüchtlinge brauchen eine Gesundheitsversorgung und somit eine Absicherung im Krankheitsfall. Ob und wie Migranten und Flüchtlinge im Krankheitsfall krankenversichert sind, erfahren Sie von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und vom Bundesministerium für Gesundheit:
Mehrsprachige Flyer mit Informationen u.a. zum Thema Krankenversicherungen
Mehrsprachiger Online-Ratgeber vom Bundesministerium für Gesundheit

Fortbewegung & Verkehr

Fortbewegung

Als Asylsuchender ist es wichtig, mobil zu sein. Für den öffentlichen Nahverkehr wird immer ein Ticket benötigt. Viele Kommunen bieten vergünstigte Sozialtickets für Asylsuchende an. Informationen zum Bus- und Bahnfahren bieten die Verbraucherzentralen und die Deutsche Bahn an:
Neu in Deutschland: Unterwegs mit Bus und Bahn
Mehrsprachiger Flyer der Deutschen Bahn - Unterwegs in Deutschland (PDF, 2,1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Nahverkehr in den einzelnen Bundesländern

Einige Bundesländer bieten für Flüchtlinge mehrsprachige Informationen zur Nutzung des Nahverkehrs an. Die Informationen der einzelnen Bundesländer finden Sie hier:
Baden-Württemberg
Berlin & Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Saarland

Verkehrssicherheit für Flüchtlinge

Damit Flüchtlinge sich auch im Straßenverkehr sicher zurechtfinden, werden Informations- und Schulungsmaterialen für ehrenamtliche Helfer und Flüchtlinge zum Thema „Verkehrssicherheit in Deutschland“ angeboten:
Deutsche Verkehrswacht: Verkehrssicherheit für Flüchtlinge
Mehrsprachige Flyer zu deutschen Verkehrsregeln
ADAC: Verkehrsinformationen für Flüchtlinge