Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Thema Opferschutz und Gewaltprävention Informationen anderer Ressorts zu Frauenhäusern und Fachberatungsstellen bei häuslicher Gewalt, zum Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich (BMFSFJ) sowie zum Opferentschädigungsgesetz (BMAS)

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet umfassenden Informationen zu Frauenhäusern und Fachberatungsstellen bei häuslicher Gewalt, die Sie über die Internetseite www.bmfsfj.bund.de beziehen können.

zwei Hände bilden mit zwei Holzsteinen ein Dach über einem Holzwürfel Foto: Thinkstock

Im Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (RT KM) wurde die Errichtung eines Ergänzenden Hilfesystems für Betroffene sexuellen Missbrauchs in allen Bereichen gefordert. Der Bund kam dieser Forderung in seinem Zuständigkeitsbereich nach und stellte für den familiären Bereich 50 Millionen EUR bereit. Daher gibt es seit dem 1. Mai 2013 den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“. Aus Mitteln des Fonds können Betroffene Sachleistungen bis zum 30. April 2016 beantragen. Auskünfte zu den Regelungen des Fonds und zum Ergänzenden Hilfesystem sowie Informationen zu Beratungsangeboten erhalten Sie unter http://www.fonds-missbrauch.de/

Wer durch eine vorsätzliche Gewalttat eine gesundheitliche Beeinträchtigung erlitten hat, kann nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) auf Antrag Heilbehandlungs- Renten- und Fürsorgeleistungen erhalten. Über das Opferentschädigungsgesetz informiert die Broschüre "Hilfe für Opfer von Gewalttaten", die Sie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales über die Internetseite www.bmas.bund.de beziehen können.

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