Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Menschen mit Behinderungen

Behinderung kann jeden betreffen. Schwerbehinderte Menschen sind Teil unserer Gesellschaft. Sie sind im Berufsleben ebenso wie nicht behinderte Menschen leistungsfähig und leistungsbereit, wobei sie aber oftmals einen höheren Aufwand erbringen müssen. Schwerbehinderte Beschäftigte bedürfen daher der besonderen Unterstützung und Förderung, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Knetfiguren, die über eine Brücke aus Puzzleteilen eine Gruppe erreichen Für seinen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist das BMJV 2015 auch durch die Parlamentarische Staatssekretärin im BMAS, Frau Lösekrug-Möller mit einer Anerkennungsurkunde für das Engagement gewürdigt worden. Foto: Camilo Torres/iStock

Die Eingliederung in den allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsprozess ist gerade für schwerbehinderte Menschen Ausdruck und wesentliche Voraussetzung für eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das BMJV und sein Geschäftsbereich fühlen sich der Förderung schwerbehinderter Menschen besonders verpflichtet. Bereits 1978 wurde mit den Interessenvertretungen ein sogenannter Fürsorgeerlass erarbeitet und kontinuierlich fortentwickelt. Daraus ging 2003 die Integrationsvereinbarung hervor.

Die Rahmenintegrationsvereinbarung soll insbesondere dazu beitragen, alle Beschäftigten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, in besonderem Maße diejenigen, die Personalverantwortung tragen, für die Belange schwerbehinderter Menschen zu sensibilisieren sowie die beruflichen Chancen schwerbehinderter Menschen und ihre konkreten Arbeitsbedingungen zu verbessern. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist ein vertrauensvolles und konstruktives Zusammenwirken aller Verantwortlichen unabdingbar. Hierfür wollen die am Abschluss dieser Vereinbarung Beteiligten die objektiven Voraussetzungen und das subjektive Verständnis schaffen.

Verwaltung, Gleichstellungsbeauftragte, Führungskräfte, Schwerbehindertenvertretung, Personalrat und nicht zuletzt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgefordert, aktiv an der Verwirklichung von Integration und gleichberechtigter Teilhabe mitzuwirken.

Im BMJV arbeiten 60 schwerbehinderte Menschen. Das entspricht einer Beschäftigungsquote von 7,79 Prozent im Jahresdurchschnitt (2015).