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Auslandspraktikum in Rovaniemi

Nachdem schnell fest stand, dass wir ein Praktikum im Ausland absolvieren wollten, begann die Suche nach dem Wo.

Julia W. und Sabrina C., Auszubildende zu Fachangestellte für Bürokommunikation Julia W. und Sabrina C., Auszubildende zu Fachangestellte für Bürokommunikation

Auslandspraktikum in Rovaniemi

Während unserer Recherchen sind wir bald auf das Santa Claus Village in Rovaniemi in Finnland gestoßen. Rovaniemi liegt direkt am Polarkreis, ist mit seinen rund 60 000 Einwohnern und einer Fläche von 8 017 km2 die Hauptstadt Finnisch-Lapplands und gleichzeitig die Heimat des echten Weihnachtsmannes. Für hartgesottene Weihnachtsfans wie uns genau die richtige Location. Außerdem wollten wir in ein Land, welches nicht unbedingt das typische Sommerreiseziel ist.

Die Arbeit…

Während Julia von Anfang an in der Arctic Circle Information im Santa Claus Village gearbeitet hat, begann Sabrinas Zeit ziemlich ruhig in einem Online-Nachrichtenportal für den skandinavischen Bergbau. Die Website „Minefocus“, welche von einem Deutschen betrieben wird, informiert die verschiedenen Interessenten über die aktuelle Lage und die neuesten Nachrichten in der Minenwelt Skandinaviens. Da zu den Hauptaufgaben lediglich das Aktualisieren von Datenbanken und das Eintragen von Newsletter-Abonnenten zählte, wechselte Sabrina nach zwei Wochen ebenfalls zur Arctic Circle Information.

Der Infopunkt befindet sich zentral im Santa Claus Village und ist die erste Anlaufstelle für Touristen. Dort kann man sich das originale „Arctic-Circle-Certificate“ abholen und sich über das Dorf des Weihnachtsmannes informieren. Zu den Hauptattraktionen zählen natürlich der echte Weihnachtsmann, der Husky- und Rentierpark sowie das Hauptpostamt.

Unsere täglichen Aufgaben bestanden darin Zertifikatbestellungen zu bearbeiten, Reisepässe zu stempeln, Auskünfte über das Santa Claus Village, Rovaniemi und Lappland zu geben sowie Rechnungen an die Geschäftspartner zu schreiben und zu versenden. Außerdem hatten wir die komplette Verantwortung über den Laden und waren mit diversen anderen anfallenden Arbeiten betraut. Dazu gehört der Verkauf von Souvenirs, das tägliche Öffnen und Schließen des Infopunktes, die Kassenabrechnung am Ende des Tages und das Annehmen von Bestellungen.

…und das Vergnügen.

Ein schneebedeckter Spielplatz.

Während man in Berlin der allgemeinen Hektik verfällt und zur nächsten U-Bahn rennt, obwohl diese alle fünf Minuten fährt, war es in Rovaniemi vollkommen egal, wenn man den einzigen und letzten Bus verpasst hat. In unserer gesamten Zeit haben wir lange Wege durch meterhohen Schnee zurückgelegt, in dem man oft bis zur Hälfte der Oberschenkel versunken ist. Starker Schneefall und, zum Ende unserer Zeit, viel Matsch konnten uns auch nicht davon abhalten, die klare und saubere Luft zu genießen. Durch die unglaubliche Ruhe, die die Finnen ausstrahlen, wird man selber auch ganz ruhig und ausgeglichen. Plant man in Deutschland alles haargenau durch, ist es in Finnland egal, wann man zu einer Besprechung erscheint. Hauptsache man ist irgendwann da. Dann wird erstmal Kaffee getrunken und gequatscht, bevor es zum wichtigen Teil übergeht, was genau gegenteilig zum deutschen Sprichwort: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ ist.

Unsere Unterkunft lag etwa 8 km außerhalb des Stadtzentrums. Daher sind wir oft dorthin gelaufen und haben somit Land und Leute am besten kennen lernen können. Ob wir nun die Polarlichter bestaunen konnten, die trockene und somit gut auszuhaltende Kälte erlebt haben, oder über die großen zugefrorenen Flüsse gelaufen sind – wir haben immer was erlebt.

Abschließend können wir sagen: Die Vorbereitungen sind hektisch und turbulent verlaufen, aber es hat sich alles gelohnt. Wir würden es jedem empfehlen, ins Ausland zu gehen und würden es selber jeder Zeit wieder machen.

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